Kooperatives Übergangsmanagement Schule - Beruf (KÜM) in der Metropolregion Rhein-Neckar

Projektdetails
3-Phasen-Berufsorientierung an teilnehmenden Schulen
Zielgruppe: derzeit 15 Pilotschulen; Hauptschulen in der Region und darüber hinaus
Projektziele: direkter Anschluss ans Arbeitsleben nach Abschluss der Hauptschule, Vermeiden teurer Maßnahmen zur späteren Integration in den Arbeitsmarkt
Besonderheiten: Kooperation zwischen Eltern, Schule, Lotsen, Unternehmen, Kammern, Ministerien, Bildungsträger, Jugendberufshilfe und der Bundesagentur für Arbeit
KÜM steht für Kooperatives Übergangsmanagement Schule-Beruf: 
 
Kooperativ meint, dass Eltern, Schulen, Lotsen, Unternehmen, Kammern, Ministerien und Bundesagentur für Arbeit gemeinsam intensiv daran arbeiten, dass mehr Hauptschüler die Ausbildungs- und Berufsreife erreichen und ins Berufsleben integriert werden können.  


 
Der Übergang in den Beruf wird systematisch und lange im Voraus vorbereitet. Bereits in der 7. Klasse startet KÜM mit der Förderung der Schüler: Weckt deren Interesse, zeigt Perspektiven auf, macht auf Talente aufmerksam, stellt Kontakte zwischen ihnen und Unternehmen her und unterstützt sie kontinuierlich auf ihrem Weg in die Berufswelt.  
 
Ein professionelles Management steuert den Gesamtprozess. Damit alle Schüler gute Chancen haben, gibt es verbindliche Standards, an die sich alle Beteiligten halten. 

Das Projekt der Metropolregion Rhein-Neckar startete im Rahmen des Netzwerks "Vitaler Arbeitsmarkt" zum Schuljahr 2007/2008 an 15 Pilotschulen in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen. Es setzt sich zum Ziel, Jugendlichen nach der Hauptschule einen direkten Anschluss ins Arbeitsleben zu ermöglichen und nebenbei teure Maßnahmen zur Integration in den Arbeitsmarkt zu vermeiden. 

3-Phasen-Berufsorientierung des geva-instituts
Auf Basis der 3-Phasen-Berufsorientierung des geva-instituts mit dem "Talent-Check" in Klasse 7, dem "KompetenzCheck" in Klasse 8 und einem "Eignungs-Check" in Klasse 9 sowie Beratungsgesprächen werden die Talente der Schüler zum Vorschein gebracht und langfristig individuell gefördert. Die Ergebnisse der Tests und weitere KÜM-relevante Daten, wie z. B. Schulnoten oder absolvierte Praktika, fließen in ein Monitoring-System ein, wodurch der genaue Entwicklungsverlauf festgehalten wird. Auf diese Weise ist eine kontinuierliche Verbesserung der Ausbildungs- und Berufsreife möglich.

Mit Netzwerkarbeit zum Erfolg
Derzeit betreuen 31 Lotsen knapp 2.200 Hauptschüler. Von besonderer Bedeutung für die erfolgreiche Vorbereitung der Jugendlichen auf das Berufsleben sind die sogenannten lokalen Schulpartnerschaften. In diesen Netzwerken arbeiten alle Beteiligten - angefangen bei den Schülern über Berufsberater, Lehrer und Lotsen bis hin zu den Unternehmen vor Ort - zusammen und ermöglichen den Schülern u. a. Zugang zu Praktika und Ausbildungsplätzen. Ziel ist es, die Quote der Schüler, die direkt nach der Schule in Ausbildung oder Beruf gehen, deutlich zu steigern und die Quote der Hauptschüler ohne Abschluss zu senken. Umgesetzt wird KÜM von der MRN GmbH. Die Finanzierung erfolgt zur einen Hälfte von der Bundesagentur für Arbeit, zur anderen Hälfte von den Ministerien der Länder Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz sowie weiteren Partnern aus der MRN.
 

Kontakt

Stefanie Marinelli
Projektberatung
Tel.:089 2732110
E-Mail

Projektbeschreibung

Hauptschultalente für die Metropolregion
Lesen Sie hier die ausführliche Projektbeschreibung "KÜM: Übergangsmanagement Schule - Beruf in der Metropolregion Rhein-Neckar". Auch auf der Projektwebsite finden Sie weitere Informationen.

Trägerprofil

Metropolregion Rhein-Neckar GmbH
Die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH (MRN GmbH) mit Sitz in Mannheim wird von dem Verband Region Rhein-Neckar, dem Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und den Industrie- und Handelskammern der Region getragen. Aufgabe der MRN GmbH ist die Förderung der Region. Das gemeinsame Ziel: Die Metropolregion Rhein-Neckar ist bis 2025 als eine der attraktivsten und wettbewerbsfähigsten Regionen in Europa bekannt und anerkannt.
www.m-r-n.com
Expertenmeinung
Übergangsmanagement Schule - Beruf für Hauptschüler
Jochen Tscheulin, Geschäftsführer der Strategieberatung IFOK, ist Experte für den Aufbau  von Kooperationsnetzwerken und die Entwicklung lernender Organisationen in Wirtschaft und Gesellschaft. IFOK hat im Rahmen der Initiative für Beschäftigung! zahlreiche Projekte zum besseren Übergang von der Schule in den Beruf begleitet  und war wesentlich an der Entwicklung des Kooperativen Übergangsmanagements Schule - Beruf (KÜM) in der Metropolregion Rhein-Neckar beteiligt. mehr
Fördermittelprojekte
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Produkte und Leistungen
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